Bei manchen smarten Geräten kann man einstellen, ob der Eigenverbrauch in der Leistungsaufzeichnung mit berücksichtigt werden soll oder nicht. Diese Funktion ist mir allerdings hauptsächlich nur von Z-Wave Geräten bekannt. Ob Shelly WiFi Geräte diese Möglichkeit auch haben, weiß ich nicht.
Aber das ist gar nicht das eigentliche Problem. Die 0,8 W müssen bei dem Flow einfach mit berücksichtigt werden. Dass der Plug Nachts ausgeschaltet wird, ist vermutlich auch nicht das Problem. Wobei ich mir die Frage stelle, ob das überhaupt Sinn macht. Egal ob der Plug ein- oder ausgeschaltet ist, der Eigenverbrauch bleibt identisch, nämlich 0,8 W. Den Plug auszuschalten macht nur dann Sinn, wenn der Trockner einen rel. hohen Eigenverbrauch hätte, wenn dieser ausgeschaltet ist oder evtl. sich in einem Standby-Betrieb wäre.
Um das ganze mit Kosten anhand des Eigenverbrauchs des Plugs zu veranschaulichen.
Jährlicher Verbrauch: ca. 7 kWh
Jährliche Stromkosten bei 35 Cent/kWh: 2.45 €
Jetzt aber zu dem eigentlichen Problem. Jeder Trockner, jede Waschmaschine und jede Spülmaschine hat ein unterschiedliches Leistungsverhalten bzw. -profil.
Das hier ist z.B. eine Leistungsaufzeichnung meines Trockners:

Da die Leistung während des Durchlaufs mehrfach unter < 1 Watt fällt, funktioniert keiner der o.g. Flows. Man muss sich also einen Flow zusammenbauen, der auf die ersten 0-Werte nicht reagiert. Ein weiteres Problem könnte sein, dass das Leistungsverhalten bzw. -profil von Trocken-Programm zu Trocken-Programm, von der Menge und der Feuchtigkeit der Wäsche unterschiedlich sein kann. So ist es zumindest bei unserem Trockner. Des Weiteren kann das Anti-Knitterprogramm am Ende der Trocknung auch für mehrere Push-Benachrichtigungen sorgen.
Letztlich müsstest Du das Leistungsverhalten bzw. -profil Deines Trockners analysieren und den Flow entsprechend dieser Werte erstellen.