Homey Pro Einstieg allgemein

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand den Einstieg “schmackhaft” machen. Bisher nutze ich für die Steuerung zuhause einen Mix aus Tahoma, Busch-Jaeger free@home mit SysApp 2.0, Hue Pro, einige Steckdosen (Meross, EVE) und Heizkörper Thermostate (BJ)…

Alles kann etwas, aber in einer Oberfläche (Apple Home) passt das nicht wirklich zusammen.

Nun habe ich viel über Home Assistant gelesen und gesehen. Aber irgendwie lande ich immer bei dem “gefrickel” bezüglich Administration (YAML usw.) Deshalb unentschlossen

Homey Pro hat ein schönes Marketing Video… dennoch bleiben immer noch Fragen ofen

  1. Ist Homey Pro alles was man braucht, oder muss man dabei an weitere Hardware denken?

  2. Sind die angebotenen Apps kostenlos, oder werden dann weitere Kosten fällig (Abo’s)

  3. Gibt es eine aktualisierte Liste aller unterstützten Geräte / Produkte, auch mit Einschränkungen in der Bedienbarkeit?

  4. Uneingeschränkter Nutzen von “Matter over Thread”?

    Zu Busch-Jaeger gab es bereits Fragen, die sind aber auch schon 3 Jahre alt. Vielleicht muss ich noch mal genauer suchen (?)

    Vielen Dank fĂĽr jeden Tip oder Link der das klarstellt!

Hallo @WINKI ,

ich hatte selbiges Problem und ich habe mich vor 6 Wochen entschieden, mir eine Homey Pro plus 3 Bridges zur Abdeckung meines Bedarfs angeschafft. Seitdem entdecke ich jeden Tag neues und bin begeistert. Zu Deinen Fragen:

1.) Bisher nur Homey Pro benötigt, die Homey Bridges benötigst Du nur, wenn Du viele Räume / großen Garten bzw. mehrere Geschosse hast.

2.) bisher bin ich nur über eins gestolpert, das war ein HDashboard, was aber nicht benötigt wird. Dafür gibt es Dashboard Studio, und das ist richtig gut.

3.) Eine Liste - schau Dir in den Apps an, die Du benötigst. Da sind meistens alle Geräte dann aufgelistet, mit den Funktionen, die Du verwenden kannst.

4.) Bis dato: Uneingeschränkt, sogar seit gestern mit Updates über Homey.

Bzl. Busch-Jaeger kann ich Dir nichts sagen, da ich das nicht kenne.

Mein Fazit, seit den letzten 6 Wochen bin ich nur noch begeistert. Alles was ich wollte, habe ich bekommen. Ein Wehrmutstropfen (auĂźer, ich habe da etwas ĂĽbersehen): Ich verwende lieber einen PC als eine Android App, aber manche Funktion und auch Einstellung kann ich bisher nur ĂĽber die Android App verwenden.

Ganz klar: Ich habe den Kauf nicht bereut, und ich denke, ich bin mit Homey viel schneller als mit HomeAssistant, da bin ich mehrmals gescheitert (liegt aber sicherlich an mir).

Hallo ihr zwei und herzlich wilkommen.

ich darf vielleicht ergänzen, dass eines sehr wichtig ist. Bevor ihr neue Geräte kauft, oder wissen wollt, ob eure bisherigen Geräte kompatibel sind, ist eure Anlaufstelle Nr.1 der App-Store. Es gibt eine einfache Regel: Wenn es im App-Store keine App gibt, ist das Gerät auch nicht kompatibel. Es gibt auch Ausnahmen wie z.B. Zigbee Leuchten oder Plugs. Wenn ihr euch nicht sicher seit, fragt hier im Forum, bevor ihr unnötig Geld verbrennt.

Gerne helfen wir auch, wenn ihr mal mit etwas nicht klar kommt.

Dankeschön, das hilft schon mal.

Nichts ist perfekt, aber der ständige Wechsel zwischen den einzelnen Anbieter-Apps nervt. Nicht das unter Apple Home nicht schon vieles integrierbar ist. Aber für die Feinheiten muss mann wieder auf die Hersteller-App ausweichen.

Ich suche eigentlich HomeAssistant fĂĽr Apple, ohne den Administrationsaufwand :wink:

Danke fĂĽr den Tipp

habe inzwischen die Cloud mal probiert. Fühlt sich schon ganz gut an, aber zum Testen von Mattergeräten reichts nicht.

Free@Home von ABB bzw. komplett BJ gibt es nicht, Von Aqara hebe ich meine Cam nicht gefunden, Elektroheizungen von elektroheizung-direkt habe ich auch nicht gefunden.

Ich denke, da muss ich erst mal weiter recherchieren oder erst mal alles so lassen wie es ist

Danke!

Ich komme, ursprĂĽnglich von homee.

Schon damals wollte ich ein System welches eben die integration von Geräten verschiedendr Hersteller und Standards wie Zigbee, Z-Wave etc ermöglicht. Keine monatlichen Abo-Kosten verlangt und eben auch halbwegs einfach zu bedienen/einzurichten ist.

Ich möchte eben, notfalls, auch ein Programm/Flow mal von unterwegs schnell erstellen können.

Homee war eben in die Jahre gekommen.

Bin deshalb auf Homey umgestiegen.

Viel mehr möglichkeiten, viel mehr Geräte(hersteller) die eingebunden werden können usw.

Ich bereue nichts.

Auch hier ist eine “Programmierung” einfach. Es lassen sich sehr viele Geräte unterschiedlichster Hersteller einbinden. Die “Apps” an sich braucht man ja nur für die Einbindung der Geräte.

Gegönnt habe ich mir das Cloud-Backup-Abbo. Braucht man vielleicht nicht unbedingt.

Ein wiedereinspielen eines Backups war bei mir bisher nicht erforderlich.

Die einzige zusätzliche Hardware war bei mir die Philips Hue Bridge.

Zigbee zickte bei mir öfters. Liegt aber evt. auch daran dass ich, mit Ausnahme von Leuchtmitteln, keine Zigbee-Geräte hab die als Repeater dienen konnten.

Mittlerweile hab ich eh sehr viel via Shellys laufen.

Wer etwas länger dabei ist, lernt auch die Vorzüge eines laufenden Raspis (Raspi 4 genügt) mit Home Assistant kennen. Dazu braucht man keine HA Erfahrung. Es eröffnet vielmehr die Möglichkeit auch alle mit HA kompatiblen Geräte und Firmen auf Homey übertragen zu können. Die Geräte werden auf Home Assistant angemeldet und dann per App auf Homey übertragen. Bei mir liefert HA im Moment 74 Geräte an Homey. Das Schalten passiert in Echtzeit, so wie wenn die Geräte direkt an Homey angemeldet wären.

Ich würde einfach mal behaupten, dass es in dieser Kombination nahezu kein Gerät gibt, dass nicht kompatibel ist.

In deinem Fall, wäre Busch-Jäger mit Home Assistant kompatibel: GitHub - jheling/freeathome: Free@Home component for Home Assistant · GitHub