Ich komme eigentlich von Home Assistent. Ich bin nur lustlos und habe keine Zeit mehr mich selber damit zu beschäftigen. Deshalb würde ich gerne zu Homey Wechseln.
Nun zu meinen Fragen:
Bis zu welchen Punkt, bzw. ab welchen Punkt reicht der Mini nicht mehr aus? Finde den Pro nämlich ziemlich überteuert, wenn ich mir ma HA anschaue, da ist so ein NUC viel leistungsstärker und viel viel günstiger.
Der größte Punkt weshalb ich damals zu HA gewechselt habe, war das ich nur eine „Bridge“ haben wollte.
Hier lese ich aber, seit dem ich mich mit Home beschäftige, dass alle ihre HUE, IKEA, etc. Bridges behalten und in Homey mit einbinden. Weshalb? Es sind doch alles ZigBee Geräte, kommt es da etwa zu Komplikationen ?
Was du mit Homey nicht mehr machen musst, das hängt davon ab;
Es ist nicht so “smooth”, wie die Werbung glauben machen will, aber das ist bei allen kommerziellen Aussagen der Fall.
Welche Protokolle möchtest du verwenden?
(Zigbee/Z-Wave/Ble usw.)
Homey Zigbee zum Beispiel ist nicht der beste Zigbee-Controller.
Meiner Meinung nach ist HA in Bezug auf die Möglichkeiten und den Support für neue(re) Smart-Geräte, Dashboards usw. überlegen. Auch die Wahl der eigenen Peripheriegeräte finde ich einen Vorteil.
Ich nutze Homey vor allem für die Programmierung über die Standard- und Advanced-Flow-Systeme.
Man kann die beiden Plattformen gut zu einem Ganzen zusammenführen.
Hallo Kevin und herzlich willkommen.
Vielleicht kann ich es so erklären. Du hast vermutlich selbst schon verglichen was die Unterschiede zwischen Pro und Mini sind. Der größte Knackpunkt ist der kleine Speicher von einem GB RAM. Das könnte je nach der Größe deines Smart Home und wieviel Apps du installierst, den Speicher schnell verbrauchen. Der lässt sich zwar durch den Austausch des CM4 Modules auf bis zu 8 GB erhöhen, aber da ist ein Hunderter für die Teile fällig. Weiterhin benötigst du noch eine Homey Bridge für € 69.-, um die gleichen Funkprotokolle wie der Pro zu bekommen.
Natürlich ist ein NUC leistungsstärker. Aber zum Preis eines NUC kommt die Homey Software Lizenz mit € 150.- und eine Homey Bridge für die Antennen mit € 69.- dazu.
Es kommt bei ZigBee Geräten nicht zu Komplikationen, aber für manche Marken gibt es gute Gründe die Bridge des Herstellers weiter zu verwenden.
Die Hue Bridge beispielsweise, hat definitiv eine bessere Reichweite wie Homey und bietet deinen Komponenten Updates. Genauso ist es bei Switchbot (Bluetooth). Weiterhin kommt es darauf an, ob du Homey entlasten musst, um beispielsweise Speicher zu sparen. Ich würde auch den Raspi mit Home Assistant behalten, der kann genauso für Homey als Zuspieler dienen.
Sorry, aber den Satz “ich will nur eine Bridge haben”, kann ich nicht mehr hören. Du kaufst doch sicher auch Brot, Butter und Käse, weil alles zusammen besser als einzeln schmeckt.
Natürlich ist Homey kein Hardwaremonster. Ich selbst habe Homey auf einem NUC mit Core i9 und 128 GB Speicher getestet. Die App baute sich etwas schneller auf, aber sonst war von der sinnlos übertriebenen Hardware nicht viel zu spüren.
Du schreibst, dass du dich nur wenig mit smart Home beschäftigen kannst. Dann würde ich entweder bei Home Assistant bleiben, das kennst du, oder einen Homey Pro kaufen, der ein all in one Produkt ist.
Vielleicht solltest du uns mal beschreiben, welche Sensoren und Aktoren du anlernen willst. Es würde auch helfen zu wissen, wie groß deine Bleibe ist und ob es über mehrere Stockwerke geht.
Der Vergleich mit den Brot, Käse und Butter lasse ich mal so ohne Sinn stehen . Bei HA funktioniert es ja auch simpel mit einem ZigBee Stick und Bluetooth Controller. Einfach akzeptieren, dass ich keine 10 Boxen da stehen haben möchte.
Bei mir ist aktuell alles mit HA vernetzt, sei es Haushaltsgeräte wie Backofen, Kaffeemaschine über den Geschirrspüler bis hin zum Staubsauger.
Weiter geht es im Garten mit automatisierter Bewässerung. Demnach kannst Du Dir sicherlich denken, was im restlichen Haus los ist. Geht über 3 Etagen.
Ich denke aber das sich Homey gerade für mich erledigt hat, da ich ja selbst bei HomeySHS die Homey Bridge als Empfänger benötige und diese keinen Drittanbieter Dongle übernimmt.