App für Automatische Helligkeit Regelung

Moin,

gibt es zufällig eine App wo mit die Helligkeit automatisch geregelt wird?

Z.B ein Lichtsensor soll bei 100 Lux eine Beleuchtung mit 10% einschalten. Bei fallenden Lux Werten die Beleuchtung höher fahren und genau so mit einer Verzögerung zurück regeln.

Es gibt zwar Apps, mit denen man die Beleuchtungshelligkeit und auch -temperatur abhängig vom Sonnenstand anpassen lassen kann, aber mir ist keine App bekannt, die Dein Szenario nachstellt.
Wobei Dein Szenario mit ein paar wenigen und auch rel. einfachen Flows nachzustellen ist.

Was meines Erachtens das Schwierigste dabei ist, entsprechende “Grenzwerte” festzulegen.
Bei welchen Lux Werten soll die Helligkeit auf wieviel Prozent geregelt werden?
Wenn Du dazu eine Idee hast, dann kann ich Dir gerne bei den Flows behilflich sein.

Außerdem spielt der Montageort des Lichtsensor eventuell eine entscheidende Rolle. Wo ist Dein Lichtsensor installiert?

Danke für deine Antwort,

vielleicht denke ich einfach zu schwierig :slight_smile:

Mir geht es um die Beleuchtung im Wohnzimmer, wenn der TV an ist.
Lux Werte hätte ich und auf wieviel % alle Leuchten fahren sollten. Ich habe eine Vorstellung das sich die Beleuchtung in 10% Schritten verändert mit einer Verzögerung von 20sec. jeweils in beiden Richtungen. So wie ich mir das vorstelle ist das ein ziemlich großer Flow. Ich habe das mit 3 Punkten, der Flow ist schon ziemlich groß.

Darum dachte ich es gibt vielleicht eine App dafür, wie bei Temperaturen/Uhrzeit/Tag. Die App klappt nämlich prima.

Okay, vielleicht sind es ein paar mehr Flows geworden als zuvor gedacht, aber einfach sind sie trotzdem und können per “Copy - Paste” ziemlich schnell erstellt werden.

Hier die Flows, bei denen die Helligkeit von 100 auf unter 10 Lux sinkt. Bei jeder “Grenzwertunterschreitung” wird eine numerische Variable mit dem entsprechenden Dimm-Wert gefüllt:

Dasselbe wird noch für die “Grenzwertüberschreitung” benötigt:

Und dann noch ein Flow, der dafür sorgt, dass die Helligkeit der Lampe, des Leuchtmittels entsprechend anpasst:

Das mit der Verzögerung habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass der Übergang zwischen den Helligkeitsstufen sanft durchgeführt werden soll. Deshalb habe ich die 20 Sekunden “Übergang” hinzugefügt.

Was ich auch nicht ganz verstehe, warum das Licht bei fallender Umgebungshelligkeit heller werden soll. Umgekehrt würde es für mich mehr Sinn machen, aber okay.

Leider hast Du meine Frage bzgl. des Montageorts des Lichtsensors nicht beantwortet.
Wenn das Licht nach der Außenhelligkeit geregelt werden, dann kann man das so machen. Wenn der Sensor aber in dem Zimmer installiert ist, in dem die Helligkeit entsprechend angepasst werden soll, dann kann es eventuell zu Problemen führen. Sobald sich die Helligkeit im Zimmer durch das Dimmen der Lampe/des Leuchtmittels verändert, wird diese Veränderung eigentlich auch vom Sensor erfasst, was möglicherweise wieder zu einer einer Änderung des Dimmlevels führt.

Hallo Marco

Ich habe genau so einen Advanced Flow, der so etwas wie du möchtest macht. Lichtsensor misst die Lichtstärke im Wintergarten und regelt die Blummelampen Helligkeit. So hat es von Sonnenaufgang bis Untergang fast immer die gleiche Lichtstärke im Wintergarten (Blumengarten).

Ich bin gerade in Urlaub, werde es aber sofort hier herein stellen wenn ich zuhause bin.

LG Andi

Euch beiden vielen Dank für die Antwort.

@DirkG der Sensor ist im Raum und erfasst die Helligkeit von außen, die innere Bel. beeinflusst nicht den Sensor.

die 20sec. sollen dazu dienen wenn sich die Helligkeit spontan ändert, z.B. Wolken vorbei ziehen.

@AnSe über deine Lösung würde ich mich auch sehr freuen diese zusehen.

Ich vermute fast, dass sich bei einer Außenhelligkeit von <= 100 Lux diese nicht mehr wirklich “spontan” ändert, ist eventuell aber auch vom verwendeten Sensor abhängig.
Hast Du den Verlauf über mehrere Tage mal kontrolliert, ob der Aufwand überhaupt notwendig ist?

Ich habe die Helligkeitswerte der letzten Tage, und zwar vom 25.05. - 02.06. mal kontrolliert, und diese sind im Bereich von 200 - 0 Lux alle fallend.
Ich messe die Außenhelligkeit mit einer Wetterstation und habe die Werte in Home Assistant kontrolliert, da in HA die Werte nicht interpoliert werden wie beim Homey. Hier mal ein Beispiel:

So hier mal meine Version einer negativen Helligkeitssteuerung. Der Wert #Helligkeit, ist der Wert aus dem Helligkeitsmelder..Du kannst die Werte natürlich anpassen. Ich verwende Philps HUE Lampen für das Blummenlicht.

Vielen Dank für deine Antwort und wie du die Regelung gelöst hast.:+1:

Das sieht jetzt total logisch aus, deinen Flow werde ich mal für meine Lichtsteuerung anwenden bzw. anpassen. Am Wochenende werde ich es testen :slight_smile:

Vielleicht noch eine Anmerkung meinerseits, warum ich die Flow Karte “Die Helligkeit hat sich geändert” absichtlich nicht genutzt habe und auch generell vermeide, solche Karten zu nutzen.

Der Unterschied zwischen der Karte “Die Helligkeit hat sich geändert” und “Helligkeit wird größer/kleiner als” ist, dass die erste Karte bei jeder Helligkeitsänderung den Flow triggert.
Am 28.05.2026 würde der Flow also zwischen 05:16 - 21:44 Uhr bei jeder Helligkeitsänderung getriggert werden, obwohl der Flow eigentlich nicht benötigt wird, weil der Lux-Wert über 130 liegt. Hier an den Aufzeichnungen erkennbar:


Beim Flow von @AnSe würde der Flow in diesem Zeitraum sogar jedes Mal bis zum Ende durchlaufen, also theoretisch auch jedes Mal ein Signal an die Hue Lampe senden, dass diese auf 0 % gedimmt bzw. ausgeschaltet werden soll.
Der Flow funktioniert, keine Frage, aber solch ein Flow ist nicht besonders Ressourcen schonend und belastet den Homey unnötig. Und wie bei vielen Sachen gilt auch hier “Die Dosis macht das Gift”. Werden zu viele solcher Flows eingesetzt kann es zu Problemen kommen, wie z.B. Schaltverzögerungen, kommen.

Bei den Flow Karten “X wird größer/kleiner als” wird der Flow nur dann getriggert, wenn der Schwellwert über- bzw. unterschritten wird. Beispiel:
Bei der Flow Karte “Helligkeit wird kleiner als 130 Lux” wird der Flow nur dann getriggert, wenn der Helligkeitswert zuerst über 130 Lux war, und dann unter 130 Lux fällt, also nur 1 Mal.

Damit der Flow nicht unnötig getriggert wird, könnte man den Flow z.B. in morgens ab einem bestimmten Lux-Wert deaktivieren und abends wieder aktivieren:

Oder mithilfe der Flow Karten der Sonnenereignisse / Sun Events App:

Auch nicht ideal, aber mit einer zusätzlichen Logik Karte könnte man zumindest verhindern, dass der Flow nicht jedes Mal bis zum Ende durchläuft, wenn die Helligkeit über 130 Lux liegt:

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Flows zu optimieren.


Eine weitere Anmerkung, warum ich die Werte zuerst in eine Logik-Variable, anstelle diese direkt in eine Flow Karte “Dimmen auf x %” geschrieben habe.
Mit den Werten in der Logik Karte können diverse Leuchtmittel von dem Haupt-Flow profitieren und man muss nicht für jede Lampe einen rel. großen Flow erstellen. Mit entsprechenden Bedingungen, z.B. “Zone ist aktiv” können die einzelnen Lampen entsprechend angesteuert werden:

Zur Helligkeitsüberprüfung verwende ich einen Aqara FP300. Ich habe den intervall auf 3600s und den Schwelle auf 20 gestellt. Der Modus steht auf LANGSAM.

Ich habe die Änderung (Verbesserung) von Dirk eingebaut. Und es gibt sicher noch viele Verbesserungen. Bin sehr dankbar für jeden Tipp.

Ich habe jetzt auch mal versucht herauszufinden, ob und wieviel CPU Auslastung der Flow verbraucht. Es zeigt bei mir keinen Unterschied ob er läuft oder nicht. Die CPA Auslastung ist bei mir zwischen 0 und 11,5%.

An den Geräteeinstellung kann man zum Teil das Aktualisierungsintervall einstellen und somit auch das Triggerverhalten mit beeinflussen. :+1:

Habe ich bei einem Flow auch nicht erwartet. Vermutlich wird man bei 10 oder 20 solcher Flows auch (noch) nichts feststellen können. Aber irgendwann kann es nun mal zu viel werden.
Des Weiteren spielen andere Faktoren ja auch eine Rolle. Z.B. wie viele und welche Geräte, Flows und Apps man im Einsatz hat. Deshalb kann man auch nicht pauschal sagen, dass ab beispielsweise 20 solcher Flows Probleme zu erwarten sind.
Dennoch macht es aus meiner Sicht Sinn, Flows von Anfang an so gut und Ressourcen schonend zu erstellen wie möglich.