Homey Modifikationen und Umbauten

Ich hab meinen Homey Pro seit dem Developer Release, also eines der ersten Geräte, durchgehend in Betrieb, komplett in der originalen Konfiguration, ohne Lüfter oder Mods. Mein Setup ist eher überschaubar: 59 Geräte, 35 Apps und 25 Advanced Flows. Läuft stabil ohne Probleme.

Die Temperatur liegt im Schnitt bei etwa 62 °C. Für den verbauten CM4 ist das ganz normal.
Hattet ihr bei größeren Setups Probleme mit der Temperatur oder warum die Mods?

Grüße
(inaktiver) App-Entwickler :sweat_smile:
Never change a running system

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Mein HP23 ist auch noch im Originalzustand und steht sogar im Dachgeschoss, was der wärmste Bereich in unserer Wohnung ist.
Mein Setup sieht wie folgt aus:
– 42 Apps
– 53 aktivierte Standard Flows
– 118 aktivierte Advanced Flows
– 231 Geräte (31 Virtuelle / 83 Z-Wave / 60 Zigbee / 57 andere, wie z.B. WiFi)

Hier mal die Temperaturen im Vergleich.
Oben: Homey Pro (early 2023)
Unten: Außentemperatur (Ecowitt WittBoy WS90)

Am 19.07. hatten wir mit 30,3 °C die höchste Außentemperatur in den letzten 7 Tagen. Am Folgetag lag die CPU-Temperatur mit 67,3 °C innerhalb dieses Zeitraums am höchsten. Am 02.07. lag die CPU-Temperatur sogar bei 70,2 °C.
Ich hatte aber auch noch nie einen Ausfall oder sonstige Probleme aufgrund der Temperatur.

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Um eine Überhitzung zu vermeiden, beginnen alle Raspberry Pi-Boards, den Prozessor zu drosseln, wenn die Temperatur 80 °C erreicht, und drosseln ihn noch weiter, wenn die Maximaltemperatur von 85 °C erreicht ist. Bei ca 90 Grad brennt der Prozessor des Rasperrys dann durch.
Dirk hat eine Temperatur von 70 Grad bestätigt. Das sind noch knapp 10 Grad, bis der Raspi drosselt und somit zu warm ist. Weiterhin wissen wir alle, dass Geräte, die permanent an der thermischen Grenze betrieben werden, schneller verschleißen, als gut gekühlte. Das ist das gleiche Prinzip wie bei einem Automotor.
Wenn jetzt der Raspi, z.B in einem geschlossenen Schrank steht, können bei entsprechender Belastung und Aussentemperatur, die 10 Grad Reserve nicht mehr ausreichen.
Da habe ich mit meiner Betriebstemperatur von unter 35 Grad, ein paar Grad mehr Toleranz. Für mich persönlich ist es einfach ein Sicherheitsaspekt, den ich auch meinem Raspi mit Home Assistant gönne. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er da Handlungsbedarf sieht.

Mein Problem ist nicht die Temperatur, sondern das nach einiger Zeit der RAM am Ende ist und keine Apps mehr neustarten können

Das Problem kenn ich sehr gut.

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Ich verstehe das nicht, ich habe noch nie ein RAM-Problem gehabt. Wie macht sich das bemerkbar?

Ich habe ähnliche Dimensionen wie Dirk und hatte noch nie einen Ausfall. Weder durch Hitze noch durch zu wenig RAM.

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Ich hatte bei einem originalen early 23 gerade mal noch 18% Arbeitsspeicher frei. Wenn Homey jetzt nachts noch ein Update gestartet hat, sauste bei mir der Arbeitsspeicher auf 5% Restkapazität. Ich war hier stark an der Grenze, dass bei Homey das Backup mangels Speicher abbricht. Auch wenn mal eine große App neu gestartet werden musste konnte sein, dass Homey abgestürzt ist.

Entsprechend war das die Belastung:
Advanced Flows: 232
Variablen in Flows: 765
Logic: 476
Geräte 305
Apps: 30
Von Home Assistant und Homey early 19 wurden zusätzliche Geräte eingespielt.
Also Homey hatte bei mir viel zu tun und kam bei wenig Speicher fast an die 80 Grad.

Nach dem Umbau des CM4 Moduls, hatte ich 7812 MB Total Memory. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu der originalen Kapazität. Das verleitet natürlich zu noch mehr Aufgaben und somit einer höheren Temperatur. Da ich durch den Einbau des CM4 Moduls sowieso keine Garantie mehr hatte, kam es auf die Kühlung auch nicht mehr an.

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ich hatte vorher nur noch 130 MB freien RAM (Arbeitsspeicher) - das reichte dann nicht mehr aus, um abgestürzte Apps neuzustarten… den Homey habe ich zudem jeden Tag per Flow neustarten lassen… jetzt habe ich 5,4 GB freien RAM :slight_smile: