Hallo zusammen,
ich arbeite aktuell an einer neuen Art der Integration für den Dreame X50 Ultra (und ähnliche Modelle). Mein Ziel ist es, eine „Hybrid-Version“ zu schaffen, welche die Vorteile zweier Welten vereint.
Die Vision: Lokal wohnen, Cloud-Power nutzen
Die Basis-App läuft weiterhin vollständig über Matter. Wer nur saugen, stoppen und laden will, kann das rein lokal in Homey tun. Sobald man sich jedoch optional mit seinen Dreame-Cloud-Zugangsdaten anmeldet, verwandelt sich die Integration in ein wahres Power-Paket.
Was bringt die Hybrid-Erweiterung?
Sobald der Cloud-Login aktiv ist, werden exklusive Features freigeschaltet, die über den Standard-Matter-Umfang hinausgehen:
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Live-Map-Widget: Ein hochperformantes Widget für dein Dashboard, das die Reinigungskarte in Echtzeit zeigt. Wir nutzen hierfür einen eigenen
MapParser, der die binären Daten der Cloud direkt in ein flüssiges Homey-Interface übersetzt. -
Erweitertes Control-Widget: Eine spezialisierte Steuerung, die nicht nur Start/Stop bietet, sondern auch native Raum-Auswahl (Zimmerreinigung) direkt in Homey möglich macht.
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Deep Metadata Sync: Statusmeldungen, die über Matter oft nur generisch sind (wie „Error“), werden durch die Cloud-Anbindung präzisiert (z. B. „Mopp-Pflege läuft“ oder „Wassertank leer“).
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Individuelles Raum-Mapping: In den App-Einstellungen lassen sich Cloud-IDs (Zimmernummern) in Klarnamen (Küche, Bad, Wohnzimmer) umbenennen, die dann konsistent in allen Widgets angezeigt werden.
Ein Blick unter die Haube (Technisches)
Technisch setzen wir auf ein Smart Data Merging:
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Latenz: Matter sorgt für die schnelle Reaktionszeit bei Befehlen.
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Persistenz („Sticky Map“): Wir haben eine Logik entwickelt, die verhindert, dass die Karte bei kurzen Telemetrie-Lücken während der Reinigung „springt“ oder leer angezeigt wird. Die Karte bleibt stabil, auch wenn der Roboter gerade in einem funkarmen Bereich unterwegs ist.
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MIOT-Protocol-Integration: Die Kommunikation erfolgt über das verschlüsselte MIOT-Protokoll der Cloud, wobei wir die Daten lokal im
MapParserdekodieren und für Homey optimieren.
Ausblick: Zimmerreinigung per Flow
Der nächste große Schritt sind Zimmer-basierte Flow-Cards. Da wir die Zimmer-IDs und Namen nun via Cloud kennen, wird man in Zukunft sagen können: “Wenn ich das Haus verlasse, reinige nur die Küche und das Vorzimmer.”
Eure Meinung?
Was meint ihr zu diesem Hybrid-Ansatz? Ist euch der lokale Matter-Standard wichtig genug, um die Cloud nur optional als „Turbo-Boost“ dazuzuschalten, oder wollt ihr lieber eine reine All-in-One-Lösung?
Ich bin gespannt auf euer Feedback!

